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Folgende Grundsätze bilden einen Leitfaden zum Bau von Passivhäusern
Guter Wärmeschutz und Kompaktheit
Alle Bauteile der Außenhülle müssen rundum sehr gut wärmegedämmt werden. Kanten, Ecken, Anschlüsse und Durchdringungen müssen besonders sorgfältig geplant werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Alle nicht lichtdurchlässigen Bauteile der Außenhülle des Hauses sind so gut gedämmt, dass sie einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-
Luftdichte Gebäudehülle
Die Gebäudehülle von Passivhäusern muss das ganze Haus umgeben und luftdicht sein. Auch die Anschlüsse zwischen den Bauteilen sind sehr sorgfältig abgedichtet. Das vermeidet nicht nur Zugluft und ungewollte Luftströmungen, sondern verringert auch die Gefahr von Bauschäden. Forschungen des Passivhaus-
Südorientierung und Verschattungsfreiheit
Geeignete Orientierung, Verschattungsfreiheit und ein reduzierter Fensterrahmen-
Superverglasung und Superfensterrahmen
Die Fenster (Verglasung einschließlich der Fensterrahmen) sollen einen U-
Passive Vorerwärmung der Frischluft
Die Frischluft kann über einen Erdreich-
Hochwirksame Rückgewinnung aus der Abluft mit einem Gegenstrom-
Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bewirkt in erster Linie eine gute Raumluftqualität -
Erwärmung des Brauchwassers mit teilweise regenerativen Energien
Um den Verbrauch von fossilen Ressourcen weiter zu senken, kann die Bereitung des Brauchwarmwassers ganz oder teilweise mit Solarkollektoren, Holzkesseln oder auch Wärmepumpen erfolgen.
Energiespargeräte für den Haushalt
Die Reduzierung des Strombedarfs schont nicht nur Umwelt und Haushaltskasse, sie vermeidet auch eine unnötige Erwärmung der Räume im Sommer. Kühlschrank, Herd, Tiefkühltruhe, Lampen und Waschmaschine als hocheffiziente Stromspargeräte sind ein unverzichtbarer Bestandteil für ein Passivhaus. Zum Trocknen der Wäsche eignen sich hervorragend die Wäscheleine (Solartrockner) oder ein Trockenschrank, der im Gegensatz zu Abluft-
Gesamtkonzept optimieren, Baukosten sparen
Um den Passivhaus-
Erklärungen
Innere Wärmequellen
Anders als in herkömmlichen Gebäuden macht sich im Passivhaus die Wärmeabgabe von Haushaltsgeräten und Bewohner (jeder Mensch „heizt“ mit ca. 80 Watt) durchaus bemerkbar. Das Passivhaus Projektierungs Paket rechnet bei Wohngebäuden mit 2,1 Watt pro Quadratmeter Wohnfläche an inneren Wärmequellen. Genaue Messungen im Passivhaus Darmstadt-
Zurückgewonnene Wärme
Ein Passivhaus kann nur mit einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung funktionieren, die einen Wirkungsgrad von mindestens 75 % hat. Bei einer reinen Abluftanlage, wie sie in Niedrigenergiehäusern eingesetzt wird, beträgt der Wärmeverlust durch die Lüftung bei gleicher Luftwechselrate 24 kWh pro Quadratmeter im Jahr. Das ist für ein Passivhaus nicht akzeptabel, denn bei einem maximalen Heizwärmebedarf von 15 kWh pro Quadratmeter können so hohe Wärmeverluste nicht mehr durch Wärmegewinnung ausgeglichen werden. Zudem wären wegen der kalten Außenluft, die direkt in die Wohnräume strömt, Heizkörper erforderlich.
(Quelle: IG Passivhaus)